PSV Zeulenroda

Herren I: Volleyballer revanchieren sich in Weida

Volleyballer revanchieren sich in Weida
PSV Zeulenroda gelingt erneut Auswärtssieg

(Holger Lenz) Am Dienstag bestritten die Volleyballmänner des PSV Zeulenroda ihr Auswärtsspiel gegen den TuS Osterburg Weida. Da man im letzten Kräftemessen nur knapp unterlag, sollte diesmal ein Sieg her.
Der PSV – Sechser fand nur langsam ins Spiel. Durch zu wenig Bewegung im Spiel kam man immer einen Schritt zu spät, sodass der Gegner seine Punkte ohne Probleme ausspielen konnte. Auch zwei Auszeiten führten nicht zum gewünschten Erfolg. Der Satz ging 20:25 verloren.
Im 2. Satz wachten die Karpfenpfeifer aus ihrem Tiefschlaf auf. Die zunehmende Laufbereitschaft und eine Tempoverschärfung im Spiel auf Seiten Zeulenrodas konnte Weida nicht mehr folgen. Die einfachsten Dinge auf Gegnerseite schienen nicht mehr zu funktionieren. Der PSV verwandelte die Punkte überraschend leicht und ohne große Gegenwehr. Entsprechend deutlich ging der Satz verdient mit 25:15 an den PSV.
Im Tiebreak ließen die Zeulenrodaer nichts mehr anbrennen. Mit dem Willen zu siegen, erspielte man sich eine komfortable 6:2 Führung und war auf dem besten Wege zum Sieg. Die Führung wackelte nicht mehr, aber beim Stand vom 12:7 für den PSV – Sechser ließ die Konzentration etwas nach und Leichtsinnigkeit kehrte ein. Der TuS Weida kämpfte sich noch einmal heran. Eine erneute Auszeit war das Rezept zum Sieg. Gesammelt und konzentriert, wurden auch die letzten Bälle in Punkte verwandelt, bis es 15:12 und damit 2:1 für den PSV Zeulenroda hieß. Die Revanche war geglückt.
Hervorzuheben ist der Einsatz von Jugendspieler Tim Schliwa, der sein erstes Punktspiel für die Männermannschaft bestritt. Seinen ersten Angriff verwandelte er direkt in einen Punkt. Da staunte nicht nur die eigene Mannschaft, sondern auch der Gegner. Bei weiterer Leistungssteigerung wird er bald ein fester Stammspieler im Kader werden.

Für den PSV spielten: Jana Hantschick, Holger Lenz, Tim Schliwa, Denny Friedrich, Andreas Rendchen, Kevin Unger und Stefan Engelhardt